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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

"Siehe auch: Glam Rock" (Wikipedia)
Es lebe der Spart, er ist gesund und macht uns hart.
"Selig sind die, die da heilig sind." (Selig)

Neue Textbeiträge

Beiträge Erzählung Prosa

@bakausky: Pizza Gator

Also in Washington England gibt es eine Pizzeria in der gibt es ein „Gate“. Das ist englisch und steht für Tor. Dieses Tor führt direkt zur Hölle, nein zu einer Höhle, in der die „Lizard People“ – also Menschen mit grüner Alligator-Haut leben. Und da fahre ich gerade hin, mit dem Neun-Euro-Ticket von Bielefeld aus. Das wird ein Abenteuer, das können Sie mir glauben. Als ich da über die Grenze nach Frankreich fahren wollte, wurde ich kontrolliert. Das Neun-Euro-Ticket sei nicht gültig auf diesem Weg, hieß es. Ich erkläre die Situation, dass mit den „Lizard Peoplen“ und der Pizzeria und meinem...
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Beiträge Monolog

Lea Schlenker: Weird Fish on Land

Wir sind seltsame Fische an LandGrabräuber im MeerUmweltzerstörerinnen in der Luft Totengräber EuropasLieferantinnen und DramaqueensIch bin Sternzeichen FischeUnd daher immer etwas pathetischManche sagen unter WasserSieht man die Hand vor den Augen nichtUnd unter der DuscheWeint es sich am besten In meiner KindheitWaren die Fische das HighlightIn jedem ZooEingesperrt und mit offenen MündernWie ichBis ich endlich achtzehn binMein Traum war New York CityUnd tanzen wie Delfine unter WasserIch muss immer daran denkenWas meine Mutter sagteEin hübscher Mann ist schwer zu findenAber sie hinterlassen Schuppen an jeder Strassenecke Friggin’ fishWetzen die MesserIch bin Sternzeichen FischeUnd kann unter Wasser meine Hand nicht sehenMeine...
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Beiträge Lyrik Monolog

Lena Kratzer: Fiat Panda

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Beiträge Drama Hörspiele Radiostück

Zeha Schmidtke: Wohnungstausch

Ein Hausflur. Die Tür zu einer Wohnung öffnet sich knarzend.Aus der Wohnung: Schlager der 50er. Rocky schafft seinenschweren Körper aus der Bude. Er ist in schlechterVerfassung, grunzt und brummt vor sich hin.ROCKYBoah – was hab ich denn da für Mucke laufen?Kommt die denn her? Egal. Meine Fresse, habich einen Schädel. Wo ist denn hier derLichtschalter?Er macht das Flurlicht an und schlurft durch den Flut.Wollen wir mal gucken, wie es Oma Kowalskigeht. Die hat sich ja gestern auch gut einengenommen, die alte Fregatte!Er klingelt an einer zweiten Haustür.Hoffentlich ist sie schon wach…Die Tür öffnet sich. Aus dem Wohnungsinneren: DeathMetal.Na, Oma Kowalski!OMAJoi!...
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Beiträge Lyrik Mundart Songtext

Claus Caraut: Geang as Dirndl auf die Walz

Geang as Dirndl auf die WalzKam a flotter Bua und sprach sie oo.Schlug sie ihm den Kopf vom HalsHolarü didüdi jodijüDenn sie war bei der Antifoo. Wor as Dirndl in der StadtHolarü didüdi jodijüKam a fescher Bursch und fasst sie ooTritt as Dirndl ihm den Schädl plattHolarü didüdi jodijüSie fand, er verdient es so. Kam die Polizei mit viel TraraHolarü didüdi jodijüWollt as Dirndl eifangaSprach as Dirndl: bin scho daRattataa tatata tatataaund eröffnete das Feuer S Dirndl schießt und Bulle schreitHolarü didüdi jodijüLässt sich niemals unterkriegen.Wünscht uns eine schöne ZeitHolarü didüdi jodijübeim das Patriarchat besiegen.
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Beiträge konkrete Poesie Lyrik Songtext Songtext

Benjamin Weissinger: Idee für Schlagertext

Titten in der Eierbaaahn/Eier in der Tittenbaaahn/Gelegentlich, unweigerlich/Trapezartig, uneigentlich Tiiiitten in der Eierbahn/Eeeeeier in der Tittenbahn/Angezogen, ungezogen/Abgebogen, ungelogen Titten in der EierbaaaaaahnTitten in der EierbaaaaaahnTitten in der Eierbaaaaaahn UND ALDI GULASCH IMMER GULASCHALDI GULASCH IMMER GULASCHLEGUANE, MEERESSCHWANEJJJJJA!
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Beiträge Lyrik

Lea Schlenker: Schnelle Autos/leichte Mädchen

Wenn David Hockney Schlager singen würdewenn es so etwas wie leichte Mädchen geben würdedie durch die Luft schweben und auf Trampolinund ErdbeersträuchernGeburtstag feiern dürften Wenn Jackson Pollockein Lineal benutzen würdewenn mein Geld nicht jeden Tagan Wert verlieren würdeIch würde vermutlich nicht viel anders machendich vermissen in lauen Sommernächtensurfen auf deinem Cyberportfolio Wenn Meret Oppenheimnicht von blauem Enzian träumen würde wenn dein Handicapnur nicht so furchtbar wärewenn ich von meiner Mutter nur nichtalles Schlechte geerbt hättewenn die Strassen nachtsnicht so leer wärenIch würde vermutlich nicht viel anders machendich zerreissen in lauen Sommernächtenden Olivenbaum mit meinen sommerlichen Tränen bewässernsurfen auf meinem Cyberportfolio
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Beiträge Lyrik Monolog

Margit Heumann: Schlagerschnulze

Einst war ich eine verlassene Fraues wäre für mich der Supergauwenn ich unbemannt bliebe.Was tut eine Frau, wenn es wirklich haktauf der Jagd nach dem Liebeskick?Sie googelt und tindert und sucht Kontaktund findet im Netz ihr Glück.Einen Gentleman hab ich gefundenwie‘s ihn nur einmal gibt,Hals über Kopf in wenigen Stundenwar ich in Hannes verliebt.Es folgten Zeiten voller Glück,Hannes war in allem mein Held,drum gab ich ihm alles und hielt nichts zurück,Weder Liebesbeweise noch Geld.Nicht lang, denn kaum war das Konto leer,auf den letzten Cent geräumt,da war er weg, der feine Herr,und mein Liebestraum ausgeträumt.Und die Moral von der Geschicht‘:Bist du...
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Beiträge Kommentar Monolog Tagebucheintrag

Theobald Fuchs: Sabinchenstadt

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Beiträge Prosa Uncategorized

Harald Kappel: MischFischTisch

Zu Weihnachten bekam mein Bruder eine Gitarre. Meine Schwester eine Nähmaschine. Und ich sogar ein Boot. Ich heuerte bei mir selbst als Schiffsjunge an, mein Bruder nannte sich Freddy Quinn und sang schreckliche Lieder. Meine Schwester strickte ein Zelt für uns. Wir fuhren über sieben Meere. Wir umschifften tausend Klippen, bis unser hölzerner Rumpf an einem Fels in der Brandung zerbrach. Wir hungerten. Wir hatten Dünnpfiff. Wir fütterten die Fische.   Aber das Meer nahm sich nur, was es uns gegeben hatte. Vater bekam Skorbut und meine Schwester nähte ihm mit ihrer verrosteten Nähmaschine eine Angel. Mein Bruder sang immer...
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Beiträge Prosa

Blumenleere: tuedelue!

pack deine arroganz & wirf sie in den muelleimer, den funny van dannen zum uebergangscontainer fuer die entsorgung trauriger lieder stilisiert, wenn du sagst, die metaphysik sei tot, verlaesst du deinen zustaendigkeitsbereich, denn blosz, weil manche philophischen dikurse einen solchen status quo propagieren, heiszt das noch lange nicht mehr als fast nichts, nein, vielmehr bedeutet es vornehmlich eins, naemlich dass wenige die uebrigen bevormundend bestimmen wollen, welche weltanschauungen & ansaetze akzeptabel, legitim & welche nicht ernst zu nehmen sind – & das, obwohl die bedeutungen der kommunikation in jedem von uns unterschiedlich erst entstehen & ferner unsre lebenswelten, die perspektiven...
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Beiträge Lyrik

Jutta v. Ochsenstein: im Schatten

es gibt die Inhalteprüfer für die Metafacebook-Sauberkeit:Menschen kauern vor BildschirmenBildschirme mit Gewaltfilmen jede Gewalt: menschliche Abgründe Inhalteprüfer sind aus ärmsten Ländernvon täglichen verstörenden Bildern traumatisiertfür ein sauberes Meta für uns alle es gibt die Doku: Im Schatten der Netzweltkämpfen Inhalteprüfer für ihre Behandlungskosten im Schatten der Milliarden
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Beiträge Lyrik

Jakob Leiner: HELLSEHEN

es ist sehr gut möglich  dass ich nachher unter  dem einfluss eines glas  rotweins mich an den  schreibtisch begebe und  schnell aus einer idee  ein gedicht entwerfe  das der stimmung an  gemessen ist ihr sogar  schmeichelt das kommt  ganz darauf an was  das gedicht möchte  ich für meinen teil werde  dasitzen und höchst  wahrscheinlich denken  man man ist das meta.  
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Beiträge Hörspiele

Michael Schmidt: Wuiser und die Legenden

"Also, ich weiß nicht. Diese Heiligen, das sind schon lauter seltsame Leut. Kennen Sie einen Heiligen? Ich meine, persönlich? Nein? Dumme Frage auch von mir. Weil Heilige, denen sieht man's zu Lebzeiten auch gar nicht an, dass sie welche sind. Die werden ja erst dann heiliggesprochen, wenn sie schon lang tot sind. Trotzdem denk ich mir, kann's ja sein, dass man schon mal einem begegnet ist, hier im Bus herinnen oder in der Sauna oder im Wirtshaus und so weiter. Anmerken tut man es ihnen halt nicht unmittelbar. Und einen Heiligenschein, den kriegen sie auch erst nachher. Als Voraussetzung, dass...
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Beiträge Kommentar

Margit Heumann: Vom Sautreiben

Pass auf, wenn du eine Sau im Stall hast. Sie braucht ein weiches Bett aus Stroh, will gefüttert, gestriegelt und gestreichelt sein. Und halte sie von fremden Sauen fern, sie könnten sie mit Krankheitserregern infizieren. Du sieht, Ihr Wachsen und Gedeihen erfordert deine ganze Aufmerksamkeit und jede Menge Lernbereitschaft, denn deine Nachbarn werden dich mit guten Ratschlägen über Futterqualität, Antibiotika, Wachstumshormone überhäufen, die Nachbarn haben das alles schon hinter sich und angeblich beste Erfolge damit erzielt. Am Ende hast du alles ausprobiert und weißt nicht mehr, was deiner Sau gut getan und was ihr geschadet hat und fürchtest schon, dass...
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Beiträge Lyrik Uncategorized

Lea Schlenker: Die Auktion

Als ich die Auktion betrat Hatte ich ja keine Ahnung Als ich die Auktion betrat Hatte ich ja gar keine Wahl Wo sollte ich denn sonst hin Auf der Suche nach ein bisschen roher Emotion Die Welt wurde an den Bestbietenden verkauft Und nun ist die Auktion beendet Alle stehen auf und wollen ein Stück von mir Ein Stück Leber und eine Träne und die zwei Augen Meine Zähne und eine Haarsträhne ausgerissen und zwischen zwei Buchseiten geklemmtDieser Ausverkauf flasht mich überhaupt nicht mehr Gar nicht so wie früher oder Vielleicht war ich auch gar nie auf der Suche nach...
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Beiträge Erzählung Prosa Romanausschnitt Tagebucheintrag

Sabrina Marzell: Legenden

Ihre Nase blutet schon wieder. Vergiss nicht zu spucken und schau dir die Wolken an. Ich wühle so lange im roten Sand nach deinem Zahn.  Der Boden zieht mich an  4 Die Fliegengittertüre schnalzt. Jemand zerhackt Kreide. Als ich in die Chipstüte greife, klatscht Steffi´s Hand in mein Gesicht. Sie wird mit dem Schimmelreiter untergehen  7 Im Schatten der Reben. Der größte Idiot im ganzen Viertel zündet gerade die Parkbank an. Seitdem teilen wir uns zweieinhalb Quadratmeter Balkon  9 Mein erster Bezug zur Form ergab sich aus dem formen von Matschfiguren. Meine Brust pochte und ich schüttelte den Kopf, als ich die übrig...
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Beiträge Erzählung Prosa

Theobald Fuchs: Wenn die Familie zum Überliefern anfängt

Anfangs fand ich die Story absolut plausibel. Die kleinen Schrotkörner, an denen man sich früher gerne mal den einen oder anderen Zahn ausbiss, seien, so behauptete er, absichtlich vom Koch hinein praktiziert worden. In den Rehbraten mit Sahne und Preißelbeeren. Damit die Gäste sich davon überzeugten, dass das Wild absolut frisch geschossen und eh aus der Gegend sei. Ja, klar, warum eigentlich nicht, dachte ich. Vom Jagen habe ich keine blasse Ahnung, bloß als er dann behauptete, dass Rehe und Hirsche eigentlich gar keine Tiere sondern Pflanzen seien, irritierte mich das – ehrlich gesagt – schon ein wenig. Aber nicht...
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Beiträge Prosa

Blumenleere: wie fremde federn schmuecken

mit der urbanisierung verlagerte sich das diffuse feld der legendenbildung, irgendwann, zusehends gen metropole – &, selbstverstaendlich, auch kleinere konglomerationen anthropogener siedlungseinheiten. setting, im weitesten sinne, dennoch: der ambivalente groszstadtdschungel – eine virtuelle welt fuer sich, ein layer ueber der per se neutralen – eventuell gar ein wenig fade anmutenden – realitaet scheinbar rational durcheinandergewuerfelter baukomplexe. indes, keine einsamen held:inn:en, die umherstreifen & sich mit dubiosen abenteuern herumschlagen – naja, eigentlich durchaus, allerdings ruhe der schwerpunkt mittlerweile eher auf dem absurden, dem eindringen eines vornehmlich dem aberwitz huldigenden mythos in die allzu kalkulierten architekturen unseres auf engstem raum zusammengepressten miteinander...
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Beiträge Lyrik

Stephanie Mehnert: Zwischenzeilen, abgefallene

Es ist so still. Daliegt die Asche auf den Lidernliegt auf den blassen Mündernund dort im Park, wo wir erst gestern waren Wir leben in Legenden weiter, viel besser als wir sindhast du geflüstert, wenn wir beieinander lagenund scharrende Taubenfüße zähltendie gerade Zahl für Zukunftdie ungerade Jetzt nisten Vögel in den schwarzen Fenstermäulerndas Uhrwerk spuckt Sekunden in die Nachtund wir welken wir am Erlebtendie Träume in Trümmernunausgesprochen Es ist so still. Daliegt der Morgen auf den Wangenliegt auf den Dächern, die noch sindund schau doch nur: der Tag beginnt im Osten
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