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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

It's ein Remix! Ja, alles diesen Monat im Eisimeisiland ist dekonstruiert und rekontextualisiert. Unsere beiden Radiojockeys Magdalena und Helmut begeben
"Gabionen sind die Geißel der Menschheit" (Epikur)
"Das Fernsehen hat mit Literatur nichts, aber auch gar nichts zu tun." (Marcel Reich-Ranicki)

Neue Textbeiträge

Beiträge Lyrik

Merzmensch: Sammeln

Wertvolle SchätzeDie Erinnerungen an VergangenesIch laufe und laufeund sammle alles ein, was noch zu gebrauchen ist.Besonders die Dinge die den anderen nichts mehr bedeutensind für mich der größte Wertwas man leider immer wieder feststellen muss.Denn wenn man sie genommen hatdann sieht man das ihnen nurnoch wenig wert ist. (Dieser Text wurde von dem Sprachmodell GPT-3 generiert. die in fett markierten Stellen im Bild unten sind das "prompt", der Rest stammt von der künstlichen Intelligenz)
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Beiträge Kommentar Sachtext

Merzmensch: Kritischer Text zum Thema „Sammeln“

In jedem Menschen steckt etwas komplett anderes. In manchen Menschen ist es eine Vorliebe für bestimmte Autos, in anderen steckt die Liebe zu bestimmten Vögel, und wieder andere Menschen haben einen Sinn für die ganz besondere Art des Sammelns. Es gibt Sammler, die ihre Sammelleidenschaft professionell ausleben. Das heißt, sie verdienen sogar ihr Geld damit, dass sie ihr Hobby konsequent betreiben. Es gibt Menschen, die entwickeln ihre Sammelleidenschaft zu einem kleinen Beruf. Es gibt welche, die sind nur an der Sammlung von Briefmarken interessiert. Ein anderer ist der Sammler von Schuhen, und es gibt noch viele andere. Die Sammelleidenschaft ist...
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Beiträge Kommentar Sachtext

Merzmensch: Goethe über das Sammeln

Goethe schrieb in einem Brief an Schiller über den Sinn des Sammelns: "Werter Freund, ich habe Dir schon bei meiner Ankunft in Weimar gesagt, dass ich abends, wenn ich vom Theater komme, ein großes Vergnügen habe, wenn ich die Karte ablegen kann, auf der ich beim Werkglauben und auf der Bühne notiert habe. Das ist meine Sammlung. Ich habe da mehrere Bände und habe auch – und das ist das Schönste – tausend tausend Beobachtungen über menschliche Natur gemacht, die mir sehr viel Vergnügen machen, solange ich noch lese. Mit einem Wort, ich habe vergessen, Dir zu vermelden, dass ich...
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Beiträge Lyrik

Lea Schlenker: Heimweh

Über meinem Kopf braut sich ein Sturm zusammenIch habe gestern mit etwas Hilfe dreitausend Gedichte geschriebenAuf einer Triumph die ich fast geschenkt gekriegt habeVon meinem zweitliebsten FrancescoIch erinnere mich als wäre es gestern gewesenDenn heute morgen trafen wir uns am GenossenwegUnd dann wurde plötzlich alles Schwarz In der Notaufnahme warte ich fast drei StundenGegenüber sitzt ein Typ mit Tattoos im Gesicht und einem McDonalds Burger in der HandEr zwinkert mir zu und seine Freundin sieht aus als wolle sie mich verprügelnDieses Bern ist so ein Sammelbecken an VerrücktenUnd ich bin ja auch nicht besser Die Untersuchung lief eher unspektakulär abIch...
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Beiträge Lyrik

Philip Saß – Erlebnis

Aus Welten, deren Namen ich nicht kannte (ich spräche sie wohl eh nicht richtig aus (weshalb ich sie auch leichthin »Welten« nannte)), erschien ein Raumschiff, das empfindlich brannte: Es brach entzwei, ein Männchen plumpste raus. Ich schaute dem Geschöpf nur aus Versehen und durch das Küchenfenster zu und rief, was man halt ruft, wenn Havarien geschehen. Es konnte mich jedoch nicht recht verstehen, weil blauer Schleim aus seinen Ohren lief. Ich rannte raus, um, was dort rang, zu retten, und hätte mich vor r beinah verschluckt. Ich tupfte, was mir Blut schien, mit Servietten, bewarf das Wesen hektisch mit Tabletten,...
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Beiträge Kommentar Monolog

KARO – Gedanken zum Garten

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Beiträge Lyrik

Harald Kappel – Malenmalen

abends am Brunnen male ich ausgestorbene Vögel obwohl ichs nicht kann einen barocken Faun ja aber Blaumeisen ha sie fliegen in mein offenes Fenster sie sind mir zu nah malen kann ich nur das Ferne unter den Lichtern Menschen sie kann ich ich nicht malen vielleicht dich mein Kloake singt dazu reines Wunschdenken horche der Elster sie streift mit ihrem Schatten durch den Garten hellhörig male ich den heiseren Klang bist du es? oder ist es doch nur das Ferne unter den Lichtern das ich malen kann?
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel – Am Gatter

durstig unten am Tor bin ich das Gatter für die Sehnsucht du oben im Garten wartest schweigsam im Schnee auf den falschen Freund die Schrift deiner Augen wird übermalt von tropfendem Licht auf den Porzellanflügeln strahlt Perlmutt im Gegenwind die Tragödie deiner Augen dehnt die Zeit der Andacht das Lügengebäude im Schatten atmet nicht mehr ich übermale die Federn mit Fehlfarben du oben im Garten wartest schweigsam im Schnee auf das letzte Wort von mir das niemand kennt und niemals fällt
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Beiträge Lyrik

Hydragea Must Die – Still Dreaming Of Vampires

When it stops raining the bats begin to sing And I’ll be born again with crystals in my skin Forever bound to die and fragment into stardust The Earth exhales my body in a lifeless collapse I won’t take my Love on a trip to the Moon He’ll pick up the violets waiting for my return I’ll leave him down there, summer garden at noon With my sign on his chest, in the Chamber of Doom He’ll grow the fruits du mal of our abandoned romance With his arms full of glass, he will build up a fence He will...
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Beiträge Erzählung Monolog Prosa

Margit Heumann – Grünes Freud und Leid

Mit dem Umzug aufs Land hatte ich plötzlich einen Garten, der bisher von der Mitbewohnerin akkurat bebaut worden war. Sie war froh, nur noch die Hälfte zu haben, und ich freute mich darauf, ökologisch wertvolles Gemüse und ein paar Blumen selbst zu züchten. Im März konnte ich es kaum erwarten, mit dem Pflanzen zu beginnen. Ich teilte die Beete ein, ziemlich provisorisch, aber darauf kam es nicht an, dann zog ich eine Furche mit dem Hackenstiel und säte oder pflanzte in diese Rinne. Als ich fertig war, betrachtete ich zufrieden mein Werk. Keine Frage, alles war wohl gelungen. Nur im...
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Beiträge Radiostück

Theobald O.J. Fuchs – Garten

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Beiträge Lyrik

Arabella Block – Der Garten

Ich bin mein Garten.Gewachsen bin ich wild.Hab einen Zaun um mich gezogen.Allerlei in mir kultiviert.Schön sollte alles aussehen.Fruchtbringend sein.Und gerupft, gerupft hab ich.Kraut gerupft, ausgerupft und mit Lustdie Erde von den schmutzigen Fingern geschüttelt.O Lust des Rodens.Geschwitzt hab ich.Und die Nacktschnecken gefürchtet.Alles für die Ernte.Die hab ich verschenkt.Was soll’s,hab ich dann zu den Kletten gesagt,und sie wachsen lassen.Hab das Kraut willkommen geheißenund sein wildes Blühen.Die Äpfel den Igeln auf die Stacheln gespießt,zwischen die wimmelnden Flöhe.Den Ameisen gewunken.Die Brennesseln kultiviertfür das Gaukeln eines Falters.Blüht auch ihr, ihr Brombeeren,und die Heckenrosen,zückt eure Stacheln,wuchert und schützt den Zaun.Er bewahrt die Erntefür das Chaos...
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Beiträge Erzählung Prosa

Matt S. Bakausky (mit Alex K) – Die Schmähl-Eiche

Als Kind war ich gut im Tauchen, ich liebte die Besuche im städtischen Schwimmbad. Als ich dann mein erstes Haus mit den Millionen aus der Schriftstellerei gekauft hatte, war ich voller Freude. Nur ein Nachbar weit und breit und es gab eine wunderschöne Gartenanlage mit viel Platz. Vor meinen Augen hatte ich bereits den Swimming Pool eingeplant. Bei Brenners beauftragte ich das Schwimmbecken, zahlte in Bar. Denn Bargeld lacht. Sie kamen vorbei und nahmen Maß. Dieser eine Baum müsste gefällt werden. Das würde ich locker in Kauf nehmen, dachte ich mir. So ein Baum mehr oder weniger würde doch nicht...
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Beiträge Drama Hörspiele Radiostück

Zeha Schmidtke – Unkenrufe

Nachts in der Gartenkolonie. Grillen zirpen. Ein paar wirklich laute Unken dominieren die Stimmung. Ein später Spaziergänger wird auf seinem Gang durch die Gemeinde von einem Nachbarn angesprochen. nachbar Nabend. spaziergänger Guten Abend. nachbar Na? Können Sie auch nicht schlafen bei dem Lärm, ne? Wissen Sie, was das ist? Wissen Sie, was das ist? Das ist vom Nachbarn hier. spaziergänger Ach. nachbar Ich sag immer: Gartenteich ist ne schöne Sache. Gartenteich haben wir alle. Aber das reicht dem Nachbarn ja nicht, er muß ja immer ne Extrawurst haben. „Gartenteich haben sie alle“, hat er sich wahrscheinlich gedacht: „Ich brauch was...
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Beiträge Erzählung Prosa

Theobald Fuchs: Fernsehen

Der Mann, der uns den Fernseher installierte, tauchte an einem Donnerstagabend im Juni 1974 auf. Ohne Voranmeldung stand er in der Uniform des Fernsehministeriums vor der Tür. Wir wussten, dass Widerstand zwecklos war. Er ging, ohne Zeit mit Ritualen der Höflichkeit zu vergeuden, direkt ins Wohnzimmer und sagte, dass das Tischchen, auf dem meine Mutter vier oder fünf Steingutschüsseln mit Kakteen errichtet hatte, perfekt geeignet sei. Er stellte die Schüsseln auf den Boden und baute das Gerät auf. Kraft seines Amtes ernannte er meine Oma zur Zuständigen für den Fernseher. Sie hatte das alleinige Recht, ihn ein- und auszuschalten und...
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Beiträge Lyrik

Lea Schlenker: Tagesschau bleibt statisch

Zwei blaue Augen  klar wie Gletscherwasser ich habe schon Messerstiche gefühlt  während ich auf deinen Ruf wartete Die Sonne ist kostenlos Die daraus resultierenden Geschehnisse  eher kostspielig   Ich möchte nachts draussen sein  Treffe dort alle Barkeeper und Dealer und Geschöpfe der Nacht Und höre dein Rufen nicht mehr  Wenn ich dich nicht vergessen möchte und das werde ich  eher früher als später dann kratze ich jeden Morgen alle Erinnerungen an dich zusammen was ich trug was ich sagte was du wolltest was ich nicht habe und dass ich nie wieder die Bücher lese die du mir empfohlen hast während ich Koffein auf schlechtem Magen trinke  ich sehe mich...
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Beiträge Filmkritik Kommentar Sachtext

Anselm Neft: Horrorfreitag

"Ghostland" (2018): Interessant, dass Filme, die in meiner Jugend indiziert worden wären (die man sich also in türkischsprachigen Raubkopien auf VHS ansehen musste) heute ein FSK 16 erhalten können. Nach "Martyrs" präsentiert Pascal Laugier mit "Ghostland" also einen Film für die ganze Familie. Kotztüten und Telefonnummer einer Traumatherapeutin bereithalten. "Hounds of Love" (2016): Brettharter australischer Psychothriller über eine 17-Jährige, die von einem perversen Paar entführt und gefangengehalten wird. Die drei Hauptdarsteller spielen so gut, dass der Film auch abgestumpfte Naturen berühren dürfte. "Mirrors" (2008): Will man Kiefer Sutherland als traumatisierten Ex-Cop in einem riesigen ausgebrannten Kaufhaus mit Spiegeldämonen ringen sehen?...
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Beiträge Filmkritik Sachtext

Christian Ihle: Twin Peaks

Douglastannen, Kirschkuchen, verdammt guter Kaffee und die schönste Wasserleiche der Weltgeschichte: Welcome To Twin Peaks, Einwohnerzahl: 51.204 Der 10. September 1991 ist ein historisches Datum in der deutschen Fernsehgeschichte: die Erstausstrahlung von Twin Peaks auf RTLplus. Nicht nur markiert Twin Peaks einen der ersten Gehversuche der herumflegelnden Privatsender in dem Reich des Seriösen, sondern auch den ersten Medienhype um eine noch nicht gestartete Serie, der sogar so weit ging, dass Sat1 via seines eigenen Videotextes den Mörder der Hauptfigur Laura Palmer veröffentlichte, RTL strengte dagegen in der Folge ein Gerichtsverfahren an, das SAT1 auch tatsächlich verlor. In den USA lief...
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Beiträge Prosa

Daphne Elfenbein: FERNSEHEN…

.. nein, nicht Medien, nicht Internet, sondern Fernsehen!  Das ist das Gerät, das ich neulich im Ferien Appartement vorfand, das ich für meinen Urlaub gebucht hatte, nur 150 Meter bis zum Strand. Ich bin von Natur aus neugierig, drum habe ich abends, als ich sonnenverbrannt und erfrischt vom Strand zurückkam, doch mal diese Fernbedienung in die Hand genommen, mit der ich die Welt der Sendekanäle so wundervoll beherrschen kann. Obwohl ich zu Hause keinen Fernseher habe, ich will ja im Urlaub nichts verpassen.  Auf dem Bildschirm erschienen ein Mann und eine Frau, jung, attraktiv, modisch gekleidet, eloquent, geschminkt, totale Gewinnertypen,...
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Beiträge Lyrik

Arabella Block: Fernsehen

ganz nahvor dem fern seher sitzender gar nichts sieht nur meinen blick einfängtder in vergeblicher langeweileden horizont fokussiert wo keine beute sich zeigtdoch hier springt es und zucktund ich starre dankbar  gedankenverlorenkrallen eingezogenblutgeschmack unter der zunge satt und lasse mich treibenlasse für mich sehenund lasse mich leben
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