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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

Aktuelle Themen

zu den Themen

"Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Goethe)
Ja so blaublaublau blüht die Mauritius! Und Wir machen uns in unserem kleinen Moderationsstickeralbum drei Kreuze denn es ist sammelzeit
It's ein Remix! Ja, alles diesen Monat im Eisimeisiland ist dekonstruiert und rekontextualisiert. Unsere beiden Radiojockeys Magdalena und Helmut begeben

Neue Textbeiträge

Beiträge Drama Monolog

Michael Schmidt: Wuiser und das Sammeln

"Wer Sachen sammelt, hat es in der Pandemie leichter gehabt. Meine Nachbarin zum Beispiel sammelt alte Bügeleisen. Ja, alte Bügeleisen! Die hat sie über die ganzen Jahre zusammengetragen und während dem Lockdown, da… ja, da hat sie… Naja, da wird sie sich den ganzen Haufen halt angeschaut haben. Da hat sie was zum Anschauen gehabt mit ihren Bügeleisen da. Zumindest ist ihr nicht langweilig geworden, während dem Lockdown, hat sie gesagt, weil sie ihre Bügeleisen hat. Und der Cousin von meinem Mann, der sammelt auch. Der sammelt alte Unterlagen über Baustellen von der Bahn. Damit er am Ende von seinem...
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Beiträge Lyrik

Hanne Mausfeld: ich sammel

ich sammel und sammel und sammelich sammel und sammel sammel und sammel sammel und sammel sammel sammel sammelsammel hole luft und sammel bis die bude voll dann gebe ich kurse im sammeln man kann nämlich alles sammeln bohnen kichererbsen sammelbücher sammelschränkewenn man richtig sammelt ist das viel schöner schöner ist wenn man das richtige sammelt und vorausschauend sammelt wird man richtig reich und sammelt moneten oder die erben sammelnmoneten wenn sie schlau sammeln  wenn ich sammel …
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Beiträge Lyrik

Jutta v. Ochsenstein: Träume bei Licht betrachtet

nahende Kälte lässt die Arme brüchig werden, die Last des Wintersist schwer zu tragen, Fragen vereisenkreisen um Feuer- beschlüsse, sammeln WärmeLicht bemessend für die zweifelnden Nächte, die Stirn aufgeschlagenan Sätzen auf Felswänden:  ein Zeitrauschen, uraltes Aufrückenvon Bildern geben sie Träumen ihre Zeitform zurücküberschreiten die kalten Schatten
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Beiträge Lyrik

Mirko Hülse: Die Tatort- und Unfallreinigung

Nach dem Umfall ausgebreitetKörperrestbestände ausgeweidet Drumherumstehen nur Gaffer. Und lassen alles liegen.Bald schon kommen die Fliegen. Das mag auch gut seinjuristisch ohne Fragezur Kärung jener UnfalllagePolizeilich sicher abgesichert. Auf Dauerbeflöde den Wandersmanndoch ein Schauerbeim Anblick an. Deshalb muss es Sammler gebendie auf Straßen und auf Wegensolches Gammelnberuflich genötigt sind, auch mit Lohneinzusammeln,nach kurzem Anruf mit dem Telefon.Sie sammeln sie ein.Hier ein Kopf, dort ein Bein. Einer muss es machenauch solche Sammlungssachenda sie es nicht mehr selber tundie, die da doch ewig ruhn.
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Beiträge Erzählung Prosa

Theobald Fuchs: Denken, trocknen, sammeln, zu Staub, weiter.

Bis heute mache ich das, jeden Tag. Wenn ich wo eine tote Fliege liegen sehe, hebe ich sie vorsichtig auf. Lege sie zu den anderen auf das kleine Häuflein. In jedem Zimmer habe ich so ein Häuflein, in der windstillen Ecke natürlich. Die toten Fliegen sind so leicht, der leiseste Luftzug wirbelt sie davon. Noch immer, nach so vielen Jahren bin ich bei jeder einzelnen toten Fliege erstaunt, wie schwerelos sie ist, wie trocken, wie zerbrechlich.  Unser Kaiser war damals viel weiter. Im Erkennen, im Verstehen und im Nutzen. Und überhaupt. Er wusste lange vor allen anderen, dass im Gesumm...
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Beiträge Lyrik

Merzmensch: Sammeln

Wertvolle SchätzeDie Erinnerungen an VergangenesIch laufe und laufeund sammle alles ein, was noch zu gebrauchen ist.Besonders die Dinge die den anderen nichts mehr bedeutensind für mich der größte Wertwas man leider immer wieder feststellen muss.Denn wenn man sie genommen hatdann sieht man das ihnen nurnoch wenig wert ist. (Dieser Text wurde von dem Sprachmodell GPT-3 generiert. die in fett markierten Stellen im Bild unten sind das "prompt", der Rest stammt von der künstlichen Intelligenz)
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Beiträge Kommentar Sachtext

Merzmensch: Kritischer Text zum Thema „Sammeln“

In jedem Menschen steckt etwas komplett anderes. In manchen Menschen ist es eine Vorliebe für bestimmte Autos, in anderen steckt die Liebe zu bestimmten Vögel, und wieder andere Menschen haben einen Sinn für die ganz besondere Art des Sammelns. Es gibt Sammler, die ihre Sammelleidenschaft professionell ausleben. Das heißt, sie verdienen sogar ihr Geld damit, dass sie ihr Hobby konsequent betreiben. Es gibt Menschen, die entwickeln ihre Sammelleidenschaft zu einem kleinen Beruf. Es gibt welche, die sind nur an der Sammlung von Briefmarken interessiert. Ein anderer ist der Sammler von Schuhen, und es gibt noch viele andere. Die Sammelleidenschaft ist...
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Beiträge Kommentar Sachtext

Merzmensch: Goethe über das Sammeln

Goethe schrieb in einem Brief an Schiller über den Sinn des Sammelns: "Werter Freund, ich habe Dir schon bei meiner Ankunft in Weimar gesagt, dass ich abends, wenn ich vom Theater komme, ein großes Vergnügen habe, wenn ich die Karte ablegen kann, auf der ich beim Werkglauben und auf der Bühne notiert habe. Das ist meine Sammlung. Ich habe da mehrere Bände und habe auch – und das ist das Schönste – tausend tausend Beobachtungen über menschliche Natur gemacht, die mir sehr viel Vergnügen machen, solange ich noch lese. Mit einem Wort, ich habe vergessen, Dir zu vermelden, dass ich...
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Beiträge Lyrik

Lea Schlenker: Heimweh

Über meinem Kopf braut sich ein Sturm zusammenIch habe gestern mit etwas Hilfe dreitausend Gedichte geschriebenAuf einer Triumph die ich fast geschenkt gekriegt habeVon meinem zweitliebsten FrancescoIch erinnere mich als wäre es gestern gewesenDenn heute morgen trafen wir uns am GenossenwegUnd dann wurde plötzlich alles Schwarz In der Notaufnahme warte ich fast drei StundenGegenüber sitzt ein Typ mit Tattoos im Gesicht und einem McDonalds Burger in der HandEr zwinkert mir zu und seine Freundin sieht aus als wolle sie mich verprügelnDieses Bern ist so ein Sammelbecken an VerrücktenUnd ich bin ja auch nicht besser Die Untersuchung lief eher unspektakulär abIch...
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Beiträge Lyrik

Philip Saß – Erlebnis

Aus Welten, deren Namen ich nicht kannte (ich spräche sie wohl eh nicht richtig aus (weshalb ich sie auch leichthin »Welten« nannte)), erschien ein Raumschiff, das empfindlich brannte: Es brach entzwei, ein Männchen plumpste raus. Ich schaute dem Geschöpf nur aus Versehen und durch das Küchenfenster zu und rief, was man halt ruft, wenn Havarien geschehen. Es konnte mich jedoch nicht recht verstehen, weil blauer Schleim aus seinen Ohren lief. Ich rannte raus, um, was dort rang, zu retten, und hätte mich vor r beinah verschluckt. Ich tupfte, was mir Blut schien, mit Servietten, bewarf das Wesen hektisch mit Tabletten,...
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Beiträge Kommentar Monolog

KARO – Gedanken zum Garten

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Beiträge Lyrik

Harald Kappel – Malenmalen

abends am Brunnen male ich ausgestorbene Vögel obwohl ichs nicht kann einen barocken Faun ja aber Blaumeisen ha sie fliegen in mein offenes Fenster sie sind mir zu nah malen kann ich nur das Ferne unter den Lichtern Menschen sie kann ich ich nicht malen vielleicht dich mein Kloake singt dazu reines Wunschdenken horche der Elster sie streift mit ihrem Schatten durch den Garten hellhörig male ich den heiseren Klang bist du es? oder ist es doch nur das Ferne unter den Lichtern das ich malen kann?
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Beiträge Lyrik

Harald Kappel – Am Gatter

durstig unten am Tor bin ich das Gatter für die Sehnsucht du oben im Garten wartest schweigsam im Schnee auf den falschen Freund die Schrift deiner Augen wird übermalt von tropfendem Licht auf den Porzellanflügeln strahlt Perlmutt im Gegenwind die Tragödie deiner Augen dehnt die Zeit der Andacht das Lügengebäude im Schatten atmet nicht mehr ich übermale die Federn mit Fehlfarben du oben im Garten wartest schweigsam im Schnee auf das letzte Wort von mir das niemand kennt und niemals fällt
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Beiträge Lyrik

Hydragea Must Die – Still Dreaming Of Vampires

When it stops raining the bats begin to sing And I’ll be born again with crystals in my skin Forever bound to die and fragment into stardust The Earth exhales my body in a lifeless collapse I won’t take my Love on a trip to the Moon He’ll pick up the violets waiting for my return I’ll leave him down there, summer garden at noon With my sign on his chest, in the Chamber of Doom He’ll grow the fruits du mal of our abandoned romance With his arms full of glass, he will build up a fence He will...
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Beiträge Erzählung Monolog Prosa

Margit Heumann – Grünes Freud und Leid

Mit dem Umzug aufs Land hatte ich plötzlich einen Garten, der bisher von der Mitbewohnerin akkurat bebaut worden war. Sie war froh, nur noch die Hälfte zu haben, und ich freute mich darauf, ökologisch wertvolles Gemüse und ein paar Blumen selbst zu züchten. Im März konnte ich es kaum erwarten, mit dem Pflanzen zu beginnen. Ich teilte die Beete ein, ziemlich provisorisch, aber darauf kam es nicht an, dann zog ich eine Furche mit dem Hackenstiel und säte oder pflanzte in diese Rinne. Als ich fertig war, betrachtete ich zufrieden mein Werk. Keine Frage, alles war wohl gelungen. Nur im...
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Beiträge Radiostück

Theobald O.J. Fuchs – Garten

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Beiträge Lyrik

Arabella Block – Der Garten

Ich bin mein Garten.Gewachsen bin ich wild.Hab einen Zaun um mich gezogen.Allerlei in mir kultiviert.Schön sollte alles aussehen.Fruchtbringend sein.Und gerupft, gerupft hab ich.Kraut gerupft, ausgerupft und mit Lustdie Erde von den schmutzigen Fingern geschüttelt.O Lust des Rodens.Geschwitzt hab ich.Und die Nacktschnecken gefürchtet.Alles für die Ernte.Die hab ich verschenkt.Was soll’s,hab ich dann zu den Kletten gesagt,und sie wachsen lassen.Hab das Kraut willkommen geheißenund sein wildes Blühen.Die Äpfel den Igeln auf die Stacheln gespießt,zwischen die wimmelnden Flöhe.Den Ameisen gewunken.Die Brennesseln kultiviertfür das Gaukeln eines Falters.Blüht auch ihr, ihr Brombeeren,und die Heckenrosen,zückt eure Stacheln,wuchert und schützt den Zaun.Er bewahrt die Erntefür das Chaos...
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Beiträge Erzählung Prosa

Matt S. Bakausky (mit Alex K) – Die Schmähl-Eiche

Als Kind war ich gut im Tauchen, ich liebte die Besuche im städtischen Schwimmbad. Als ich dann mein erstes Haus mit den Millionen aus der Schriftstellerei gekauft hatte, war ich voller Freude. Nur ein Nachbar weit und breit und es gab eine wunderschöne Gartenanlage mit viel Platz. Vor meinen Augen hatte ich bereits den Swimming Pool eingeplant. Bei Brenners beauftragte ich das Schwimmbecken, zahlte in Bar. Denn Bargeld lacht. Sie kamen vorbei und nahmen Maß. Dieser eine Baum müsste gefällt werden. Das würde ich locker in Kauf nehmen, dachte ich mir. So ein Baum mehr oder weniger würde doch nicht...
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Beiträge Drama Hörspiele Radiostück

Zeha Schmidtke – Unkenrufe

Nachts in der Gartenkolonie. Grillen zirpen. Ein paar wirklich laute Unken dominieren die Stimmung. Ein später Spaziergänger wird auf seinem Gang durch die Gemeinde von einem Nachbarn angesprochen. nachbar Nabend. spaziergänger Guten Abend. nachbar Na? Können Sie auch nicht schlafen bei dem Lärm, ne? Wissen Sie, was das ist? Wissen Sie, was das ist? Das ist vom Nachbarn hier. spaziergänger Ach. nachbar Ich sag immer: Gartenteich ist ne schöne Sache. Gartenteich haben wir alle. Aber das reicht dem Nachbarn ja nicht, er muß ja immer ne Extrawurst haben. „Gartenteich haben sie alle“, hat er sich wahrscheinlich gedacht: „Ich brauch was...
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Beiträge Erzählung Prosa

Theobald Fuchs: Fernsehen

Der Mann, der uns den Fernseher installierte, tauchte an einem Donnerstagabend im Juni 1974 auf. Ohne Voranmeldung stand er in der Uniform des Fernsehministeriums vor der Tür. Wir wussten, dass Widerstand zwecklos war. Er ging, ohne Zeit mit Ritualen der Höflichkeit zu vergeuden, direkt ins Wohnzimmer und sagte, dass das Tischchen, auf dem meine Mutter vier oder fünf Steingutschüsseln mit Kakteen errichtet hatte, perfekt geeignet sei. Er stellte die Schüsseln auf den Boden und baute das Gerät auf. Kraft seines Amtes ernannte er meine Oma zur Zuständigen für den Fernseher. Sie hatte das alleinige Recht, ihn ein- und auszuschalten und...
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