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auf Linie getrimmt
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nimmt
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ausschreien
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sein
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ohne Schein.
Das Magazin für Eigenart
Online
auf Linie getrimmt
Online
verschlingt
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nimmt
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ausschreien
Offline
sein
Offline
ohne Schein.
Ich will nicht
im Internet
müde versinken
In den Foren,
wo Bilder rauschen
Neue Daten,
Ströme
Sondern
in den Gräsern
der Poesie weiden
Lesen,
Lauschen
und Fühlen
Worte steigen auf,
Zeilen wachsen
Wenn der Tag
an mir vorüberzieht.
Du rennst
mir davon
Blitzschnell
dein Gleiten
In den Wellen
deiner Flut
Ich komme
nicht hinterher
Ach, Computer
Sternenhimmel
und doch rätselhaft
Wo steuerst
Mein Körper
ist hellgrau
und hat haarige Schuppen
Schwarze
und rote Augenflecken
auf weißen Flügeln
Ich fliege
über Terrassen hinweg
Meine Flügel
ein leichtes Vibrieren
Am Steilhang
der Vergänglichkeit
Feine Tupfer
in der grünen Landschaft.
Blaue Wände
spielen
Ornamente
spiegeln sich im Auge
In der roten Vase
leuchten gelbe Ringelblumen
Farbe,
die den Atem hält
Tanzende Figuren
Räume,
die uns ansehen,
bevor wir sie betrachten.
(Paul Klee, 1937)
Form
Farbe
Auf schmalen Füßen
Viadukte
Brückenbögen
im Aufruhr
Kommen
auf dich zu
Marschieren sie?
Menschen
ohne Kopf.
Milchiges Schweigen,
schwache Konturen
Baumstümpfe,
Geister
Das Tal
vom Schleier verschluckt
Im Auge
die unsichtbare Welt.
Suppe
mit Buchstaben
Ein Zeichen
fehlt für mich
Ich suche,
stochere
In der Brühe
schwappt keine Antwort.
Versalzen
ungenießbar
Zahlen
im Minusbereich
Kosten
explodieren
In meiner Tasche
schwindet das Geld
Meine Hose
ist zerschlissen.
Wald sein
Atmen
und wachsen
Wald sein
Sich aufbäumen
und frei sein
Wald sein
Und sonst nichts.