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Eisenbart und Meisendraht ist das Literaturvermittlungsmagazin für geschundene Seelen. Jeden Monat wird ein neues Thema von unserem Schriftsteller*innenpool beackert und hernach in Radiowellen (Z) transformiert, in den Pod geschmissen und hier im Internet kybernetisch in den space gepresst.
Diese Seite ist gut, denn sie bietet eine einwandfreie Möglichkeit, in allen Beiträgen herumzustöbern, die im Rahmen von EB&MD veröffentlicht worden sind.

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Neue Textbeiträge

Beiträge Lyrik

Gaspard de Casserole – Diätenratgeberbuch

Ich fand dich eines NachtsAm StraßenrandNahm dich zu mir mitSeitdem habe ich mein Leben im Griff In dir steckt magisches WissenVon Birkenzucker, Kohl und RübenUnd immer, wenn ich nicht mehr weiter weiss Frag ich dich, den du kannst helfen: Wenn die Welt zu brechen drohtDiätenratgeberbuchWenn mein Zahnarzt über mich fluchtDiätenratgeberbuchWenn ein Alb mich im Traum besuchtDiätenratgeberbuchWenn mein Kaninchen plötzlich pupstDiätenratgeberbuchWenn der Richter mich einbuchten tutDiätenratgeberbuchWenn eine angespannte geopolitische Lage gelöst werden mussDiätenratgeberbuch Wenn die Tür so komisch knurrtUnd ihr Ex das Messer holtWenn das Finanzamt mir mein Geld abbuchtWenn die Heuschreckenplage über uns kommtDann gibt es dichMein Diätenratgeberbuch! Also, zum Abnehmen...
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Beiträge Drama

Swami Durchananda: Gespräch mit der Heiligen Kuh Maria Bai Ji

MARIA BAI JI: saug , du sau, saug ER: stotter nicht, MARIA BAI JI: eine Melkmaschine kann das besser als du. ER: Mir fehlen halt auch die Zähne , da schlabbert auch vieles über die Backen. Ausserdem vertrage ich keine Milch, deshalb bekommt mir Hafermilch besser? MARIA BAI JI: Du vertust dich grad gewaltig, ich bin kein Pferd. Und Pferde geben keine Hafermilch, ausserdem wiehern die wenn sie gemolken werde, ER: Da bist du nicht besser, du muuhst sogar. MARIA BAI JI: Na besser  als ihr wenn ihr MenschenEure Kinder die Brustwarzen leer saugen lässt. Wonach schmeckt die Menschenmuttermilch denn...
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Beiträge Hörspiele Kommentar

Comedy il Papà: Säugetiere

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Beiträge Prosa

Daphne Elfenbein: Vom Saugen und Blasen

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Beiträge Prosa

Vera Freytag: Balz und Paarung

Es ist nie zu spät für eine wilde Primatenparty! Balz und Paarung leichtgemacht!Was Männer von ihren Artverwandten lernen können. Irgendwie hat das ja noch nie so richtig geklappt mit der Kommunikation zwischen Männern und Frauen, der menschlichen Balz und einer stilvollen, aber ebenso eindeutigen Paarungsaufforderung. Schon in der Grundschule trat das ganze klägliche Ausmaß erster knabenhafter Annäherungsversuche zum Vorschein. Maximilian Haselsteiner kratzte sich während des Matheunterrichts vertrocknete Popel aus der Nase, drehte sie zwischen Daumen und Zeigefinger zu harten Kügelchen und schnipste sie unter nervösem Gelächter in unser Mädchenhaar. Ein paar Jahre später versuchte Dominik Angerer sein Glück und stach...
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Beiträge

Andreas Vincent Weber: Stuttgarter Heimatspaziergang

Versuch einer Trivialvermatschung HEUTE OPEN AIR KONZERT mit NIKITA BAMBULE um 16:30, dazu Rhababerkuchen. Nikita müht sich ab unten am Fuß des Berges. Er hat einen orangenen Amp der Marke Orange mitgebracht und singt irgendwas mit Liebe und Schmerz. Auf den Stufen vor ihm beginnen Menschen zu kuscheln, zu küssen und schließlich zu kopulieren. Ein erhebender Anblick, wenn man von oben draufguckt. Wie als versuche man, mit einem Buntstift der Farbe “Mitteleuropäer” einen Zeichentrickfilm mit der Faust zu malen. Eine Masse aus Fleisch und Körperflüssigkeit und das mitten in der Stadt. Hinter dem Palais riecht es süsslich, ein bisschen nach...
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Beiträge Lyrik

Demien Bartók: Everything depends upon how near you sit to me

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Beiträge Prosa

Andreas J.N. Meier: Erinnerungen an Obrmann von Orbrbank

VORSTELLUNG Doch nit mit Angstsein fuellte sich die Stille, nein, es bruellte! schrie!! zerbarst in ihm!!!! gestatten: Obrmann von Orbrbank leidschweignd stille haucht ein schwehrer schritt im steilen tritt hie nauf, nu nichteszit, als seinen athem horched. leis laub forstnd wiegd trepb baumenobal so: wankltraumn labsam træge stier dr drænke trabt ’m trauben regenfall wo glockenklang galgenun raubalgt: vir · · · Habe ich denn die schraubfedern gleich feisten Felsen denn erwæhnt? Die blumen wie-glatte Flaeche, den Baum? …und leis, ganz zart, wie eine Ruh’, aber noch leise und ganz leis wie eine Ahnung schlug sein kleines Herz in sich,...
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Beiträge Prosa

Felix Benjamin: My Home is my Castle

gelesen von Esther Sambale
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Beiträge Lyrik

Claus Caraut: Der Panker

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Schaben so müd geworden, er hält nichts mehr aus. Auch nicht sein Bier, wo sich nun Schaben laben und neben tausend Schaben eine Laus. Die Punker-Gang vorm Bahnhof Würzburg Mitte, die sich zum Sound vom Ghettoblaster dreht, schwoft einen Tanz, vergisst mit jedem Schritte, dass da, wie schon erwähnt, die Schabe steht. Die Schabe aus der Mitte ruft: "Pass auf, Claus! Sonst kommt noch dein Gedicht vom Thema ab." "Der Panker sollt es heißen!", sagt die Spitzmaus. Und nicht Brehms Tierleben, du alter Dapp."
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Beiträge Sachtext

Martin Knepper: Über Jean Paul

Wenn wir unter unseren Hörern oder in einer beliebigen anderen Gruppe von Menschen nach Autoren fragen würden, die sie mit dem Begriff ‚Weimarer Klassik‘ verbinden, einer Epoche, die wir einmal so präzise wie ungenau in die Zeit zwischen 1780 und 1830 legen wollen, die allermeisten würden wohl ohne Zögern die Namen Schiller und Goethe nennen. Nach kurzem Zögern käme wohl Lessing – irgendetwas mit einem Ring, nich? Gut, der fällt als fast eine Generation früher Geborener eher in die Zeit der Aufklärung, ragt aber ganz knapp noch in diese ominöse Klassik hinein. Schon die Namen Herder und Wieland jedoch werden...
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Beiträge Lyrik

Federico Sánchez y Camión: Haltestelle Musikhandlung

In einer Musikhandlungs–Haltestelle warte ich auf Miguel der nicht da ist Brandneuer Schlitten Großmodul Casa Blanca erinnerst du dich es war '78 an der Sternwarte eine seltsame Geschichte In der Musikhandlung passiert eine Strophe die nächste und dann der Refrain Wellenrausch dudu drück auf eject gib mir das Tape Joaquins bicicleta ist Musik Großmodul, cool Musikhandel–Haltestelle ist der zweite Durchlauf mit einem seltsamen Glanz Da wartest du Hotel Hotel spiel das Band zurück Gaga dudu Musikhandlungs–Haltestelle ist ein Zeitraum der sich vorwärts und rückwärts dreht Großmodul, Chouette Alles ist möglich, möglich Einen gesetzlosen Musikhandel–Sender hörend bin ich in der Musikhandlung...
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Beiträge

Restaurant Gargantua: Sir Robert von Preungesheims Birthday Menue

Consomme vom Gingkobaum Nur die zartesten Blätter gut genug gekocht in Hasenpfote mit Glaubersalz leicht gesalzelt Knusperte Bärentatzenbratenschenkel, honigzart gebraten, im Lavendeldirndl ganz schlicht mit Gicht dazu einen fruchtigen Zwetschgen/Walnuss/Kastanienhaut-Salat in anwesendem erregtem Regendressing nüchterne Hirsekroquetten in Rahmsoße aus der Kanalisation Zum Nachtisch reichen wir einen Denkprozess mit Matroneneis, safranisiert Dazu trinken Sie Wasser aus einem geeisten Bocksbeutel Guten Appetit!
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Beiträge Lyrik

Federico "Pico Be" Sanchez: Sieh den Dschungel

Sieh den Dschungel Dschungel voraus sieh den Dschungel Dschungel voraus Dschungeljunge fürchte dich nicht Dschungeljunge komm ran dicht Sieh den Dschungel, Dschungel voraus, zieh los mit deiner Gang, ja mach dich zum Affen durch die ganze Stadt überall ist die Stadt, Dschungeljunge voraus, Dschungeljunge komm durch im Dschungel liebe ich den Rummel, da ist der dicke Junge, er ist der böse Junge wenn die Stadt in Schutt geht Sieh den Dschungel, Dschungel voraus, zieh los mit deiner Gang, ja mach dich zum Affen durch die ganze Stadt Sieh den Dschungel, Dschungel voraus, zieh los mit deiner Gang, ja und du...
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Beiträge Lyrik

Andreas Vincent Weber: Kuhsee, 140x190cm, 1989

Plätscher, Plätscher, Dümpel dümpel, zisch. Tschirp schirp. “mama ich will ein eis” tröpfeltröpfel. Dümpel dümpel. Surrrrrrr. Tschirptschirptschirptschirptschirp. Rauschhhhhhhhhhhhhh ”Ach schätzchen wir haben noch eis in der gefriertruhe. warte, bis wir zuhause sind dann kriegst du schönes Marzipaneis von weihnachten noch” Hühüüühühühü tröpfeltröpfel dümpelzischhhh. Surrr. Dümpel dümpel. Rausch. Brummm Tschirp. Huhuhuhuhu. klatsch. Dümpel plätscher “ach menno. flennflenn dümpelzisch. brumm huhu tschirp dümpelklatsch.
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Beiträge

Andreas Vincent Weber: Motten

Es fing alles mit den Motten an. Er brachte es einfach nicht übers Herz, die eine kleine Motte zu erschlagen, die da so nebenbei in seine Wohnung geflattert kam. Er blinzelte ihr sogar noch zu und nannte sie liebevoll Fred. Tatsächlich kam Fred aber nicht alleine: Er hatte seine Verlobte im Schlepptau. Die Wohnung gefiel den beiden sehr und da sie ohnehin auf der Suche nach einer neuen Bleibe waren, blieben sie. Das Mehl begann zu leben, der Reis begann zu leben, ja sogar die leeren Amazon™ - Kartons neben dem Stapel von Anzeigeblättern, die Er jeden Sonntag gewissenhaft aus...
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Beiträge

Daphne Elfenbein: Wind of Change

Lass dich verwandeln vom Wind der Zerstörung. Die Hoffnung ist ein Bullauge auf hoher See. Nur im Märchen bist du im Auge des Sturms. Kann sein, du kriegst nasse Füße. Ein paar Erwartungen blättern ab wie nasser Putz. Erkenntnisblitze schießen Löcher in die Fenster. Das Wasser steht dir bis zu den Hüften und du weißt: Hier ist nichts mehr zu retten. Zwei Fischköpfe, abgeschnitten und weiß, ein arabischer Ast, ziemlich dünn, ein Gebirge, worin das Wasser aufwärts fließt. Alles ist möglich, wo Blinde die Blinden führen, und du vertraust, dass sie den Weg schon wüssten. Wenn dir also die Ohren...
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Beiträge Lyrik

Tobias Hacker: Nassmüll

Feuchtes Laub der letzten Jahre Abflussdreck mit Kringelhaaren Roter Wein und grünes Pril Pferdeäpfel Halb verwester Ziegenkäse Abgelaufne Majonese Aufgeplatzte Pfirsichdosen Eingemachte Unterhosen Du bist alles was ich will Von dir bekomm ich nie zu viel Du hast klasse du hast Stil Endlich kenne ich mein Ziel Nassmüll Angebrochne Silberzwiebeln Umgefallner Kübelkübel Linsentopf mit Petersilie Tote Eichhörnchenfamilie Knackundbackteig ohne Dose Alte Schweinebratensosse Ein Mc Ripp schon durchgekaut Und die alte Weiswursthaut Du bist alles was ich will Von dir bekomm ich nie zu viel Du hast klasse du hast Stil Endlich kenne ich mein Ziel Nassmüll Fruchtzwerge und Kindersäftchen Durchgeweichtes...
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Beiträge Prosa

Daphne Elfenbein: Wie ich am Brandenburger Tor die Liebe fand

Wer sich in diesen Tagen DNA-sequenzierter In-Vitro-Fertilisation noch nach Liebe sehnt, weil die Jagd nach Anerkennung und Selbstverwirklichung doch irgendwie müde macht, sollte nach Berlin zum Brandenburger Tor kommen. Denn dort steht Micky Maus, mit roten Hosen und schwarzem Frack, und breitet die Arme aus. Und das tut sie leutselig und ohne Unterschied, fast wie der liebe Gott höchst selbst. Und wer ihr dann noch zwei Euro in die behandschuhte Pfote drückt, der wird mal wieder so richtig umarmt und geknuddelt. Münze um Münze steckt das Disney Monster in den großen Hosensack. Ihr solltet unbedingt jemanden dabeihaben, der das Ganze...
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Beiträge Hörspiele

MartinSchulz: Bernie und Wilson fragen Dich

Hallo!Wir sind Bernie-Dominique und WilsonWir sind eine Giraffe und ein Faultier.Bernie kackt jeden Tag. Wilson nur einmal die Woche.Böse Menschen sagen, wir sind unsichtbar. Dabei sind die nur blindWir verstehen so vieles nicht. Zum Beispiel:Warum hat man eigentlich mit alten Bäumen mehr Mitleid als mit jungen Bäumen aber mit jungen Menschen, die gefällt werden, mehr Mitleid als mit alten?Hm. Du, sag mal: sind Soldatinnen eigentlich die besseren Mörderinnen?Hm.Wir wissen die Antwort.Aber ihr müsst selber draufkommen. Hey, du. Was hat Gott eigentlich vor der Erschaffung der Welt gemacht?Wir wissen die Antwort.Stimmt doch gar nicht.Sag mal: weinen Fische eigentlich Luftblasen?Ich weiß die...
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