Paulina Czienskowski: Haare

Bis alle Spuren beseitigt waren, vergingen Jahre. In jeder Öffnung, jedem Spalt, jeder Ritze, die sich in ihrer Wohnung befand, kam wieder und wieder irgendetwas zum Vorschein. Immer war da was, das sie mit dem Damals in Verbindung brachten. Und wenn es nur ein Haar war.

Dabei hatte genau das ja alles erst losgetreten. Haare. Nicht seine oder ihre, also nicht direkt. Es waren die eines fremden Menschen, die er in einer Truhe seiner Vergangenheit aufbewahrte und die sie heimlich durchwühlt hatte. Eine pechschwarze, dicke Strähne, die sie da entdeckte, an einem Ende mit der Flamme eines Feuerzeugs zusammengeschweißt.

Es dauerte eine gewisse Zeit, bis sie sich im Kampf gegen ihre Neugier ergab und ihn dürstend fragte, wessen Strähne das sei. Zwischen Zeigefinger und Daumen hielt sie sie in die Höhe, wie das lang gesuchte Indiz in einem Mordfall, der nun endlich aufgeklärt werden würde.

Er zögerte keinen Moment, riss ihr die Haare aus der Hand. „Und wo bewahrst du die Strähnen von mir auf?“, fragte sie. Man hörte, wie sehr sie sich anstrengte, ruhig zu klingen. In ihrer Stimme doch ein Haufen Entrüstung, die sie nur schwer verbergen konnte. Er gab ihr keine Antwort darauf, sagte nur, ohne sie dabei anzusehen: „Es gibt Dinge, die will man für immer für sich behalten.“

Die Laute waberten im Zimmer umher und legten sich auf ihre Synapsen, ohne von dort wieder zu verschwinden. Es schellte in ihrem Kopf, laut. Dieser fiese Alarm begann sie, ohne Rücksicht und Ankündigung in den Wahnsinn zu treiben.

Für jeden Tag, den sie nebeneinander aufwachten, tat sie von nun an eins seiner Haare in ein Weckglas und fügte noch eines von sich hinzu. Der Beweis für sie und ihn, sagte sie sich im Stillen. Für ihre gemeinsame Zeit, die sie miteinander teilten, die – so wollte sie es glauben – nicht bloß ein Arrangement aus Kompromissen war, sondern voller Wahrhaftigkeit, das auch er eines Tages für genau so wertvoll empfinden würde, um es für immer für sich zu behalten.

Er bemerkte nichts davon. Dabei war es ja genau das, was sie wollte. Also stellte sie das Glas irgendwann neben das gemeinsame Bett, direkt auf den Nachtisch, so dass man es nicht mehr nicht entdecken konnte. Aber es blieb dabei. Er schien blind geworden.

Und so wanderte das Weckglas durch die Wohnung. Mal stand es im Wohnzimmer, deplatziert auf dem Boden, dass man drüber stolperte, wenn man nicht aufpasste. Mal im Regal auf Augenhöhe zwischen den frischen Handtüchern im Badezimmer. Keine Chance. Er sagte nichts.

Es war nachts, als sie, wie so häufig in dieser Zeit, wach lag. Wie von Dämonen getrieben, saß sie wie dann immer kerzengrade im Bett. Diesmal hielt sie es nicht mehr aus und stand auf.

Auf Zehenspitzen schleichend kam sie zurück zum Bett, in ihrer zitterigen Hand eine Schere. Da so mitten in der Dunkelheit, die nur durch das müde Licht einer Laterne unter dem Fenster gebrochen wurde, hockte sie nun neben ihm auf der Matratze und schnitt ihm zaghaft die Haarspitzen.

Sein störrisches Haar machte bei jedem Schnitt ein sattes Geräusch. Sie versuchte, die Schere so langsam auf und zu zu bewegen, dass das schleifende Hin und Her der Schneideblätter im seichten Brummen des Kühlschranks aus der Küche nebenan unterging.

Mit der rechten Hand schnitt sie ihm nun über Minuten Stück für Stück Millimeter seines Haars. Ihre andere Hand hielt sie währenddessen geöffnet, um jene Beweise aufzufangen. Damit fertig, befüllte sie das Glas behutsam mit den zarten Stoppeln.

Mit der Zeit wurde es voller und doch fiel ihm noch immer nichts auf. Auch nicht, dass seine Haare von Nacht zu Nacht kürzer wurden. Zumindest nach einigen Wochen hätte er sich doch mal wundern müssen, dachte sie, wieso sich seine Kopfbehaarung irgendwie zu verändern schien. Jeden Morgen, als sie aufwachten, blieb sie noch einen Moment länger liegen als er, um ihn durch den Spalt ihrer Augen heimlich zu beobachten.

Manchmal war sie sich sicher, dass er, das Laken glatt streichend, verräterische Haarreste, die nachts versehentlich durch ihre Finger geglitten waren, entdecken würde. Und doch: nicht eine Reaktion.

Also begann sie, das Gebiet auszuweiten und machte sich an seinen Bein- und Brusthaaren zu schaffen. Ganz anders als auf seinem Kopf waren diese lockig. Es war gar nicht leicht, diese krausen Fäden mit der Schere zu erwischen. Viel mühseliger, weil nicht so ergiebig – immerhin war die Körperbehaarung deutlich spärlicher als die auf seinem Schädel. Und doch war es jedes Mal genug für eine nächtliche Beute, was sie da erwischte.

Als die übrig gebliebenen Stoppeln zu kurz für die Schere wurden, kam der Nassrasierer. Mit Akribie zog sie die Klingen jede Nacht über seine Haut, von der die obersten Schichten von Zeit zu Zeit mit runterkamen. Es grenzte fast an ein Wunder, dass er auch davon nicht aufwachte und tagsüber kein Wort über seine wund geschälte Haut verlor.

Manchmal stellte sie sich vor, wie man ihn nachts schreien hören würde. Sah ihn zusammengekauert und verkrampft vor Angst auf der äußerten Bettkante hocken, seinen nackten, blutig rasierten Körper balancierend, bis auf die Unterhose alles frei, dann

rückwärts auf den Boden fallend wie geschossenes Wild. Wie er ihr bettelnd entgegen schrie, wie sehr er sie doch liebe.

Doch da war nichts. Auch nicht als sie ihm den Kopf kahl rasierte, die Augenbrauen gleich mit. Ein letztes Aufbäumen, bevor sie endgültig sein konnte. Dachte sie. Nichts. Bloß wortloses Nebeneinander auch danach.

Es kam der Moment, in dem sie mit den gerade gewechselten Klingen abrutschte und ihm ins Beinfleisch schnitt. Sie erschrak, ein kleines bisschen jedenfalls, erstarrte für einige Sekunden. Als er noch immer keine Regung zeigte, leuchtete sie mit einer Taschenlampe auf die Stelle.

Da quoll das Blut aus den feinen Schlitzen. Sie tupfte und tupfte, dass ja kein Blut auf das Laken ging. Vielleicht lag es an seinem beruhigten Gemüt in der Nacht, dass der Fluss nicht lange brauchte, um aufzuhören. So konnte sie schon kurz darauf seelenruhig weiter an seinem Bein umher schaben.

Eines nachts, sie hatte ja längst nicht mehr damit gerechnet, war es endlich so weit: Er fragte sie tatsächlich, was sie da mache. Gerade als sie das Glas geschlossen und neben sich auf den Nachttisch gestellt hatte, hörte sie ihn, als er räuspernd diese Frage stellte.

Nachdem er sich wiederholt hatte, sie hatte ihn darum gebeten, so getan, als hätte sie seine Worte nicht richtig verstanden, um es in ihren Ohren regelrecht zelebrieren zu können, antwortete sie bloß einsilbig, „manches will man für immer für sich behalten“.

Dann ging sie ins Badezimmer, um ihre Utensilien wie gewöhnlich zu verstauen. Sie setzte sich auf den Rand der Badewanne und wartete einen Moment. Doch was passierte, war wieder bloß nichts. Als sie wenige Minuten später zurück ins Bett kam, schlief er.

Bis der Wecker klingelte, lag sie mit offenen Augen neben ihm, ihr Blick starr gegen die Decke gerichtet. In etwa so vergingen Tage und Monate, in denen sie mit leeren Augen in der Gegend umhersah, irgendwann auch durch ihn hindurch. Tage und Monate, in denen sich weiter nichts ereignete.

Das Weckglas hatte sich längst auch in ihre Sehgewohnheit gefräst. So stand es seither unberührt auf einem kleinen Tischchen im Flur zwischen Briefen, Quittungen, Büchern, ausrangiert. Krams halt, den beide beim Eintreten in die Wohnung gewissermaßen achtlos dort ablegten.

Immer wieder lichtete sich so der Haufen, um sich dann wieder fast unbemerkt zu füllen und so weiter. Ebbe und Flut. Behutsame Stille bei Flut. Rums machte es jedes Mal im Mülleimer, wenn auf dem Tischchen Ebbe eintraf. Das Glas blieb immer.

Ruhiger, immer ruhiger wurde es. War es Taubheit, die sich ausgebreitet hatte? Jedenfalls konnte sie wieder schlafen. Sie hatte aufgegeben.

Und dann wuchs in ihr doch irgendwann wieder die immer größere Sehnsucht nach Aufmerksamkeit – im Stillen. Wieder da diese Unruhe, der bekloppte Mechanismus, der sie mit der Zeit erneut bis ans Äußerste trieb. Eines nachts, fast im Wahn, als sie wieder den Rasierer ansetzte.

Der nächste Morgen. Beide kahl geschoren, schauten sie einander endlich wieder an. Ihre und seine Haare in einem Bündel hatte er auf den Tisch zwischen ihnen gelegt, an dem Ende mit der Flamme eines Feuerzeugs zusammengeschweißt.

Akne Kid Joe: Liebeslied

am ende meines tunnels
stehst du mit einer lampe
mir gehts endlich wieder gut
ich kauf dir blumen von der tanke

lass uns nen yogakurs besuchen
ich hoff du magst karottenkuchen
ich hab nach wohnungen geschaut
ich schick dir links von immoscout

lass uns puzzleteile tätowiern
lass uns honigbrote schmiern
lass uns spontan an bahnhof gehn
wir fahren einfach von gleis zehn

ich liebe deine augen
morgens riechst du aus dem mund
ich geh mit dir spazieren
wir kaufen uns n hund

früher war doch alles toll
der hund pisst uns die bude voll
du sagst du hasst karottenkuchen
lass es uns nochmal versuchen

lass uns puzzleteile tätowiern
lass uns honigbrote schmiern
lass uns spontan an bahnhof gehn
wir fahren einfach von gleis zehn


Lyrik:


Lyrics:

Nino Berry: Der Soldat

er zieht die sneaker an zum kiosk kippen kaufen
und kauft kippen und n pack präservative
aus gewohnheit gegen tripper
vielen ank sagt er wie immer der kassierer lacht wie immer
und er schlendert so wie immer heim ins fensterlose zimmer
jepp ich bin back motherfuxxer denkt er bei sich
während der fernseher läuft und er geschnetzeltes isst,
von gestern abend wo alles eben war wies immer war
er kam heim schuhe aus füße rauf und sie war da
er denkt scharf nach
what the fuck is passiert
er steht auf kollabiert und schlägt auf.
als er da liegt direkt neben seiner frau bauch an bauch
sehen sie beide aus wie traurige clowns.
er war soldat sein fronteinsatz war hart
aber beendet wobeis ein happy end wohl so nicht gab
sein kamerad erlag nem streckschuss
sein konvoi der zerbrach durch einen bombenanschlag
wo fast sein ganzes team verstarb.
seitdem fehlt ihm ein arm,
zum glück wars nich sein schwanz
ey für diesen joke gabs lacher und soziale akzeptanz
von untergeben, vorgesetzten, der familie und dem arzt
und weisste was… das wichsen schaffte er mit links… yeah…
gegen die schmerzen gabs morphin
später nahm er heroin
er war lethargisch depressiv
ausserdem trank er zuviel da traf er sie
und zeigt ihr seine ordensammlung aus dem krieg…
sie mochte ihn er war zwar oft sehr aggressiv
doch unter der sehr rauhen schale war er eigentlich ganz lieb
das meinte sie sie weinte viel
und wenn er tobt sperrt sie sich ein und leidet still.
sie war verschlossen er benommen
von visionen und traumata seine aura war zerschossen ey
millionen tiefe krater wirkten nach –
mit jedem tag trug er mehr dazu bei dass sie vor ihm erschrak.
es gab momente da benahm er sich entspannt
aber dann griff er sie an
als wäre sie ein kombattant und er im kampf…
und einma geschah es er sah sie als roughneck
und brach ihr den hals auf dem teppich des schlachtfelds…
vergingen tage oder wochen
sein blick is wie üblich verschwommen
er erwacht auf dem boden und er dreht den gashahn auf
und er setzt sich auf die couch
will eine rauchen aber leider hatter grad keine zu haus.
er zieht die sneaker an geht raus zum kiosk
kauft sich kippen und n pack präservative aus gewohnheit gegen tripper
dann daheim schlüssel raus türe auf kippe an türe zu…
und es macht boom.


Lyrik:


Lyrics:

Immanuel Reinschlüssel: Stundendiebe

Wir können beide nicht alleine sein, haben es versucht.
Aber wir haben zu viele Messer in der Schublade, um uns etwas kochen zu können, haben zu viele Flaschen im Kühlschrank, um Musik zu hören, haben einen Föhn zu viel, um ein Bad zu nehmen und einen zu großen Berg an Tabletten angesammelt, um uns ins Bett zu legen.
Doch wir können auch nicht unter Menschen, weil uns jedes Wort weh tut, wir unsere Kiefer zu jeder Silbe zwingen müssen, um am Ende doch vor dem Nichts eines Gesprächs zu stehen, das wir so schon viel zu oft geführt haben – mit unterschiedlichen Menschen oder mit denselben, wer weiß das schon?
Und deswegen haben wir uns gesucht, stapfen durch den knisternden Schnee und genießen die Geräusche, die er nicht mehr gehen lässt und in sich aufsaugt wie ein gieriger Säugling. Wir müssen gehen, immer weiter gehen, von Bank zu Bank, von Zigarette zu Zigarette, von Bar zu Bar durch die Nacht, die unser einziger Verbündeter ist und manchmal doch unsere größte Sorge.
„Ich habe verlernt, alleine zu sein“, du sprichst aus, was wir beide denken und ich antworte dir nicht, weil es keine Antwort gibt und diese die einzig Richtige ist.
„Ich konnte das mal wirklich gut, stunden- und tagelang, einfach alleine sein.“ Und auch darauf bleibe ich stumm und spüre an deinem gleichmäßigen Atem neben mir und den wintertanzenden Rauchwolken, die sich zwischen uns vereinen, dass du Nichts anderes erwartet hast.
Die nächste Bar, der nächste Tresen, ein eingespieltes Team, obwohl wir keine Übung haben, keine Generalprobe abhielten, keine gemeinsame Vergangenheit in diesen Dingen des Lebens kannten. Doch wir sind eine Einheit, bestellen routiniert wie ein Zwillingspaar die Drinks, die uns näher an den Morgen bringen, die uns dem nächsten Tag einen Schritt entgegenstoßen, ohne uns eines Blickes zu würdigen.
Wodka, braune Flaschen, eine Gurke in deinem Gin-Tonic, für einen Moment treffen sich unsere Gläser, für einen Herzschlag unsere Augen, für eine Nacht pulsieren unsere Herzen in perfekter Harmonie, ohne von sich zu lassen, ohne von sich lassen zu können, weil die Loslösung das Ende bedeutete.
Blicke ruhen auf unseren Schultern, die meisten auf deinen schmalen, weißen, die eindringlichsten auf meinen, von der südlichen Sonne eines fremden Kontinents braungetränkten Schultern und wir spüren ihre Fragen auf unserer Haut, hören ihre unausgesprochene Sehnsucht in unseren Ohren, fühlen ihr Verlangen auf unseren Seelen, die viel zu alt sind für unsere jungen Körper.
„Wenn ich aufs Klo gehe, werden alle Frauen einen Schritt näher kommen und sich doch nicht trauen, etwas zu sagen.“ Deine Worte zaubern ein Lächeln auf meine Lippen.
„Und wenn ich aufs Klo gehe, werden alle Männer über dich herfallen wie die Schakale und doch wissen, dass ihr Krieg bereits verloren ist.“
„Dann müssen wir wohl zusammen bleiben, bis die Sonne uns trennt.“ Einer dieser Sätze, für die man dich küssen müsste.
Doch ich küsse dich nicht, werde es nie tun und du wirst es nie tun, eine unsichtbare Barriere – von  der Vergangenheit gezogen und unserer letzten Hoffnung auf die Zukunft konserviert.
Ihre Blicke schieben uns zurück auf die Straße, ein Griff in die Tasche, zwei Zigaretten und ein Feuerzeug, ich lege beide in meinen Mundwinkel und zünde sie zeitgleich an, reiche eine an dich weiter – auch ein neu entdecktes Ritual, so selbstverständlich wie das Atmen und einst auch die Liebe, bevor wir ihr den Rücken zuwandten, jeder auf seine eigene Weise. Der Dezember dringt durch unsere Reißverschlüsse, möchte unsere Haut erreichen, doch wir verscheuchen ihn mit unserem Rauch, blasen ihm unsere Verachtung entgegen, eine Verachtung, die ihm und jedem anderen Monat und jedem anderen Jahr gilt, das noch kommen mag. Zwei Zigaretten lösen sich von zwei Händen, segeln glitzernd durch die Dunkelheit wie ein Neujahrsfeuerwerk, schlagen auf dem Asphalt auf wie Meteoriten und zerstäuben doch mit einem kaum wahrnehmbaren Zischen und nicht dem Knall, den sie verdient hätten.
Ein neuer Tresen, neue Menschen, manche altbekannt, manche fremd wie die Sahara. Sie umringen uns, sprechen plötzlich auf uns ein und wir umarmen sie, trinken mit ihnen, lachen mit ihnen – und doch merken sie nicht, dass wir zu laut sind, zu lustig, zu schnell, in einem eigenen Tempo leben, uns einen Kokon teilen, in dem nur wir Platz haben und der mit dem ersten Sonnenstrahl platzen wird wie eine Seifenblase.
Doch bevor wir zurück müssen in unsere beendeten Leben werden wir rauchen, werden wir trinken, werden wir uns in den Armen liegen und die Gedanken des anderen aussprechen, werden wir tanzen als wäre es die letzte Nacht auf Erden, werden wir uns gegenseitig die Burger-Soße von den Wangen streichen, werden wir uns in der U-Bahn aneinander kuscheln und uns nicht mehr trennen wollen, im Wunsch vereint für immer auf den Plastiksitzen durch den dunklen Tunnel zu brausen.
Und doch wir trennen uns irgendwann, müssen uns trennen, müssen die Seifenblase zum Platzen bringen, müssen zurück in unsere getrennten Leben.
Aber bis dahin kämpfen wir ein letztes Mal, auch wenn wir verlieren.
Und wer weiß, vielleicht sind wir genau dafür geboren.


 

SprecherInnen:
Lukas Münich, Selina Früchtl